{"id":1074,"date":"2013-10-31T12:43:04","date_gmt":"2013-10-31T12:43:04","guid":{"rendered":"http:\/\/jcmeister.de\/?page_id=1074"},"modified":"2019-10-09T19:46:09","modified_gmt":"2019-10-09T19:46:09","slug":"efoto-hamburg","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/jcmeister.de\/projects\/efoto-hamburg\/","title":{"rendered":"<!--:de-->efoto hamburg<!--:-->"},"content":{"rendered":"<p><!--:--><!--:de--><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"text-align: right;\"><a href=\"https:\/\/jcmeister.de\/efoto-hamburg\/\">&#8230; in English<\/a><\/p>\n<p id=\"docs-internal-guid-497c2790-0e89-1929-fd61-58e5c33131b6\" dir=\"ltr\"><span style=\"color: #0000ff;\"><a href=\"http:\/\/www.efoto-hamburg.de\"><span style=\"color: #ff0000;\">e<\/span>foto<\/a> <\/span>war ein Projekt, das von der Kulturbeh\u00f6rde der Freien und Hansestadt Hamburg gef\u00f6rdert wurde. Es wurde 2015-2018 konzipiert und\u00a0 wissenschaftlich geleitet von Prof. Dr. Jan Christoph Meister, Universit\u00e4t Hamburg. Projektmitarbeiter waren Mareike Schumacher MA und Jacek Grzondziel; als studentische Mitarbeiter unterst\u00fctzten das Projekt Anna Ludolph und Fabian Wiez. Ende 2018 wurde das Projekt \u00fcbergeben an die SHMH (Stiftung historische Museen Hamburg). Den aktuellen Stand des Projekts dokumentiert die neue efoto-<a href=\"http:\/\/www.efoto-hamburg.de\">Website<\/a>.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">\n<h2 dir=\"ltr\">Worum ging es im <span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #ff0000;\">e<\/span>foto<\/span>-Projekt?<\/h2>\n<p dir=\"ltr\">Fotos der Stadt und ihrer Sehensw\u00fcrdigkeiten wie ihrer Alltagsszenen sollten f\u00fcr B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger wie f\u00fcr Besucher Hamburgs zu einem Anlass werden, die kulturelle Vielfalt der Metropole zu erleben und aktiv mit zu pr\u00e4gen. \u00a0Das bedeutete in einem ersten Schritt: das umfangreiche Bildmaterial, das bislang an verschiedenen Stellen &#8211; in \u00f6ffentlichen und privaten Archiven, bei Beh\u00f6rden, Museen, Vereinen usw. &#8211; liegt, sollte der Gemeinschaft \u00fcber eine interaktive Webplattform und mobile Apps auf einfache Weise zug\u00e4nglich gemacht werden.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">In Kooperation mit Experten der st\u00e4dtischen Beh\u00f6rden und Museen wurde <span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #ff0000;\">e<\/span>foto<\/span> dabei so konzipiert, dass es einerseits den Anspr\u00fcchen professioneller Nutzer entspricht und andererseits m\u00f6glichst vielf\u00e4ltige neue Nutzergruppen dazu anregt, sich die Fotos zu eigen zu machen. Diese \u2018Aneignung\u2019 sollte dabei nicht nur auf das blo\u00dfe Angucken beschr\u00e4nkt bleiben &#8211; <span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #ff0000;\">e<\/span>foto <\/span>wollte die Nutzerinnen und Nutzer vielmehr dazu motivieren, erstens dem vorhanden Bildmaterial eigenes, neues Hinzuzuf\u00fcgen und zweitens den Materialfundus durch Beschreibungen, Geschichten, Zusatzinformationen anzureichern &#8211; ein neuartiger, partizipativer Umgang mit Bildern und kulturellen Artefakten, der mit dem Stichwort \u201cSocial Tagging\u201d bezeichnet wird.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Bild- und Textdaten, Prim\u00e4r- und Metadaten wurden deshalb in einer Datenbank automatisch erfasst, miteinander vernetzt und konnten so von den Nutzern je nach eigenem Interesse durchsucht, kombiniert und kommentiert werden. <span style=\"color: #ff0000;\">e<span style=\"color: #0000ff;\">foto <\/span><\/span>orientierte sich an einschl\u00e4gigen Metadaten-Standards (LIDO, CIDOC, etc.).<\/p>\n<h2 dir=\"ltr\"><\/h2>\n<h2 dir=\"ltr\">Was ist &#8216;Kultur&#8217;?<\/h2>\n<p dir=\"ltr\">Dem Projekt lag das Luhmann&#8217;sche Kulturverst\u00e4ndnis zu Grunde. Das heisst: wir begreifen \u2018Kultur\u2019 als einen Themenvorrat, der zur Kommunikation anregt und zur Interaktion auf einer reflexiven Ebene motiviert. Eines der Hauptziele von <span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #ff0000;\">e<\/span>foto<\/span> war es daher, von der Ebene der rein visuellen \u201cStadtansichten\u201d zu einem Austausch dar\u00fcber, was die Stadt Hamburg kulturell ausmacht, zu gelangen &#8211; also nicht nur visuelle, sondern auch gedankliche \u201cAnsichten (von) der Stadt Hamburg\u201d miteinander zu teilen. Da die kulturelle Identit\u00e4t der Stadt in engem Zusammenhang mit dem Selbstverst\u00e4ndnis ihrer B\u00fcrger steht, sollte <span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #ff0000;\">e<\/span>foto<\/span> deshalb die M\u00f6glichkeit bieten, pers\u00f6nliche Geschichten zu den &#8211; bereits in der Datenbank vorhanden wie zu selbst hochgeladenen &#8211; Fotografien hinzuzuf\u00fcgen. Im Zusammenspiel dieser Kurznarrative und der Gegennarrative, die andere Nutzer beisteuern, sollten so vielschichtige Aussagen zur Stadtgeschichte entstehen und dokumentiert werden.<a href=\"https:\/\/jcmeister.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/efoto-logo.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1091\" title=\"efoto-logo\" src=\"https:\/\/jcmeister.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/efoto-logo-150x150.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<h2 dir=\"ltr\"><span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #ff0000;\">e<\/span>foto<\/span> im <em>European Digital Metropoles Network<\/em><\/h2>\n<p dir=\"ltr\">Das Projekt <span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #ff0000;\">e<\/span>foto<\/span> war ein Pilotprojekt der eCulture 2020 Agenda der Stadt Hamburg. Dar\u00fcber hinaus war es eingebettet in das <em>European Digital Metropoles Network<\/em>.<\/p>\n<p><!--:--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230; in English efoto war ein Projekt, das von der Kulturbeh\u00f6rde der Freien und Hansestadt Hamburg gef\u00f6rdert wurde. Es wurde 2015-2018 konzipiert und\u00a0 wissenschaftlich geleitet von Prof. Dr. Jan Christoph Meister, Universit\u00e4t Hamburg. Projektmitarbeiter waren Mareike Schumacher MA und Jacek Grzondziel; als studentische Mitarbeiter unterst\u00fctzten das Projekt Anna Ludolph und Fabian Wiez. 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