{"id":1839,"date":"2018-08-22T09:57:25","date_gmt":"2018-08-22T09:57:25","guid":{"rendered":"http:\/\/jcmeister.de\/?page_id=1839"},"modified":"2018-08-23T16:34:02","modified_gmt":"2018-08-23T16:34:02","slug":"computing-action","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/jcmeister.de\/computing-action\/","title":{"rendered":"<!--:de-->Computing Action<!--:-->"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><a href=\"https:\/\/jcmeister.de\/projects\/computing-action\/\">&#8230; in English<\/a><\/p>\n<p>Dieses abgeschlossene Forschungsprojekt ist Gegenstand meines Buches \u2018Computing Action\u2019.<\/p>\n<p><a href=\"#einleitung\">Einleitung<\/a><br \/>\n<a href=\"#Inhaltsverzeichnis\">Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n<p><a name=\"einleitung\"><\/a><strong>Einleitung<\/strong><\/p>\n<p>Die folgenden einleitenden Kapitel zeigen einen kurzen Abriss der drei Hauptthemenbereiche dieses Buches \u2013 wie der Titel vermuten l\u00e4sst, sind dies Computing, Narratologie und Handlung. Nach der allgemeinen Betrachtung des Computing folgt die weitere Untersuchung der Pr\u00e4misse, das Abstrakte vor dem Konkreten darzulegen und somit zun\u00e4chst die narratologischen Aspekte und dann die der Handlung auszuf\u00fchren. Rund ein Drittel des Umfangs des Gesamttextes wird dar\u00fcber hinaus einer philosophischen Kritik des Konzepts der Handlung gewidmet. Eine Diskussion deren Anwendung in den Kontexten von Narratologie und Computing schlie\u00dft sich an.<\/p>\n<p>Zuerst sollen an dieser Stelle jedoch ein paar Worte zur Art und Weise der \u00dcbersetzung des urspr\u00fcnglich deutschen Textes in die englische Sprache stehen. Wichtigster Grundsatz war es den Zugang zum Inhalt f\u00fcr englischsprachige Leser so leicht wie m\u00f6glich zu gestalten, ohne dabei auf die n\u00f6tige theoretische Klarheit und Pr\u00e4zision zu verzichten. Diese Vorgehensweise liegt auch der Verwendung von Zitaten von Autoren und Kritikern zugrunde, die urspr\u00fcnglich in anderen Sprachen als der englischen standen. Wenn m\u00f6glich wurde eine \u00e4quivalente englische \u00dcbersetzung aus zuverl\u00e4ssiger Quelle gefunden. Wenn keine \u00dcbersetzung ver\u00f6ffentlicht wurde, eine vorhandene nicht erh\u00e4ltlich war oder die M\u00f6glichkeit der Missinterpretation barg, wurde eine eigene \u00dcbersetzung angefertigt. In F\u00e4llen, in denen die urspr\u00fcngliche deutsche Wortwahl unabdingbar f\u00fcr ein kritisches Verst\u00e4ndnis ist, wurde diese zus\u00e4tzlich zur \u00dcbersetzung angef\u00fchrt. Auf diese Weise k\u00f6nnen Leser, die mit der deutschen Sprache vertraut sind, Original und \u00dcbersetzung vergleichen und Nuancen entdecken, welche selbst bei der besten \u00dcbersetzung leicht verloren gehen.<\/p>\n<p><strong>Computing<\/strong><\/p>\n<p>Die Realit\u00e4t des 21. Jahrhunderts und des Zeitalters der Informationstechnologie mag zu der Annahme f\u00fchren, dass Literaturtheorie sich bald &#8211; sofern nicht bereits geschehen &#8211; der Genauigkeit und Objektivit\u00e4t, die scheinbar von quantitativer Datenanalyse ausgeht, unterwerfen muss. Eine derartige Analyse der momentanen Situation ist allerdings eine wahrheitsverzerrende \u00dcbertreibung \u2013 obwohl computerphilologische Methoden f\u00fcr die Textanalyse l\u00e4ngst nicht mehr so stark verteufelt werden wie zuvor, gab es doch noch keinen derart umfassenden Mentalit\u00e4tswandel, als dass von einem Paradigmenwechsel in der Literaturwissenschaft gesprochen werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Angemessener erscheint darum, von einer Koexistenz einander erg\u00e4nzender Paradigmen zu sprechen. Diese Toleranz zeigt sich im erweiterten Kontext der sich weiter entwickelnden digitalen Geisteswissenschaften, die neue computerbasierte Methoden mit eigenen theoretischen und technologischen Besonderheiten nutzen und trotzdem fest innerhalb der Geisteswissenschaften verankert sind. Die Bearbeitung und Analyse literarischer Texte mit Hilfe von Computerprogrammen ist eine Subdom\u00e4ne innerhalb dieses Forschungsfeldes. Der methodologische und epistemologische Status der digitalen Geisteswissenschaften ist w\u00e4hrend der Entstehung dieses Buches noch in Entwicklung begriffen. Handelt es sich um eine eigene Disziplin? Eine Methodologie? Eine Methode? Oder geht es um nichts weiter als um die Nutzung eines bestimmten Werkzeuges? Die gleichen Fragen stellen sich bez\u00fcglich der Computerphilologie, dem Gegenst\u00fcck zur Computerlinguistik. Obwohl genaue Definitionen also bisher nicht gefunden werden konnten, ist klar, dass der praktische Nutzen (und dessen Grenzen) computerbasierter Textanalyse ausreichend umfassend dokumentiert wurde, um selbst konservativste Kritiker der Computernutzung zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist die Verwendung von Computersoftware in der wissenschaftlichen Analyse von Texten alles andere als neu. Vor allem die Fachbereiche Linguistik, Korpuslinguistik und Stilistik nutzten computerbasierte Methoden, um Charakteristika und Ph\u00e4nomene der geschriebenen und gesprochenen Sprache zu untersuchen und formale Definitionen und Beschreibungen zu finden. Untersucht wurden unter anderen Metrik, die Kalkulation von Morphemen und Worth\u00e4ufigkeiten. Die computergest\u00fctzte Analyse solch formaler Textcharakteristika begann vor rund 50 Jahren und ihre Methodik hat an Popularit\u00e4t und Interesse in den letzten Jahren enorm gewonnen, da die ben\u00f6tigten Ressourcen der Hardware zunehmend auch im nicht-akademischen Umfeld zug\u00e4nglich wurden.<\/p>\n<p>Das in diesem Buch vorgestellte Projekt hat allerdings wenig gemein mit den oben erw\u00e4hnten Forschungsrichtungen, abgesehen von der technologischen Basis und den implizierten abstrakten Prinzipien. Mein Hauptinteresse ist zun\u00e4chst ein Philologisches im traditionellen Wortsinn. Empirische Beschreibung und Analyse von textuellen Besonderheiten sind nur von Interesse, wenn sie zu einem synthetischen Bedeutungskonstrukt beitragen. Bedeutung ist ein komplexes Konzept und sollte nicht mit blo\u00dfer Benennung oder Verweisen verwechselt werden; Bedeutung definiert die allgemeine anthropologische und semiotische Funktion eines Textes, nicht abstrakte linguistische oder pragmatische Funktionen einzelner Elemente oder Einheiten innerhalb eines Textes. Sie ist das Produkt komplexer und in hohem Ma\u00dfe rekursiver Interaktion von empirisch nachweisbaren Merkmalen und historisch vordefinierten Strukturen und Erkenntnissen. Wenn wir \u00fcber Bedeutung sprechen und nachdenken, wenn wir beschreiben, wie sie aus einer textuellen Repr\u00e4sentation heraus entsteht, m\u00fcssen wir Sprache als dynamischen, multidimensionalen Prozess betrachten und weniger als eine in eine Richtung verlaufende Funktion innerhalb eines zweidimensionalen Systems.<\/p>\n<p>Die Frage danach, wie Bedeutung innerhalb von Texten \u2013 oder pr\u00e4ziser in Narrativen (Texte, die Ereignisse in zeitlicher Abfolge repr\u00e4sentieren) &#8211; konstruiert wird, ist nicht allein hermeneutischen Disziplinen vorbehalten. In unserem Fall z.B. ist das Konzept der k\u00fcnstlichen Intelligenz von zentraler Bedeutung. Sobald ein Literaturwissenschaftler sich diesem Feld n\u00e4hert, wird offenbar, dass die Nutzung computerbasierter Analyse bez\u00fcglich der Erforschung von Symbolsystemen ein Problem birgt. Wenn es darum geht, die herausragende Rolle des Bedeutungskonzepts in der Literaturtheorie herauszustellen, wird deutlich, dass Computerlinguistik per definitionem zwei diametral zueinanderstehende Erkenntnistheorien nutzt: Das quantitative, numerische und das qualitative, hermeneutische Paradigma.<\/p>\n<p>Wenn computerbasierte Methoden eingesetzt werden, so steht meist das quantitative Paradigma im Vordergrund \u2013 Daten werden anhand vordefinierter Algorithmen erhoben, die eine Input-Datenmenge in eine eindeutige nichtwiderspr\u00fcchliche Output-Datenmenge verwandeln. Die Algorithmen selbst sind auf semantischer Ebene meist neutral, sodass sie die Daten, die sie produzieren nicht beeinflussen. Aus hermeneutischer Sicht gibt es kaum etwas Inhaltsloseres, da eine ebenso bedeutsame kontextsensible und selbstreflexive Instanz fehlt. Das hermeneutische Paradigma schlie\u00dft die M\u00f6glichkeit ein, Zugang zu einem dynamischen und ver\u00e4nderbaren Bezugssystem zu erschaffen. Es geht also weniger darum eine Input-Datenmenge in eine eindeutige, vorhersehbare und verifizierbare Output-Datenmenge zu verwandeln, sondern darum, eine einzigartige neue Interpretation zu finden, die zuvor noch niemals gefunden wurde. Auf theoretischer Ebene hei\u00dft dies, dass eine Informationseinheit zu Bedeutung (im emphatischen Sinne des Wortes) gelangt, wenn sie mehr ist als nur ein mechanisch reproduzierbares Ergebnis, mehr als das Ergebnis eines Prozesses des simplen Codierens und Decodierens von Signifikanten.<\/p>\n<p>Doch zwischen den beiden Paradigmen kann eine Br\u00fccke geschlagen werden. Bis zu einem gewissen Grad k\u00f6nnen Algorithmen so programmiert werden, dass sie die Art und Weise wie sie Input- zu Output-Datenmengen transformieren ber\u00fccksichtigen. So werden sie selbstreflexiv und kontextsensitiv und n\u00e4hern sich der menschlichen Intelligenz an. Wenn sie so programmiert werden, dass sie rekursive, kombinatorische, transformatorische Operationen statt einseitige ber\u00fccksichtigen, erm\u00f6glichen wir ihnen, sich der Kapazit\u00e4t menschlichen Denkens anzupassen und potentielle Bedeutungen von Texten zu erforschen. Auf diese Weise erm\u00f6glicht der Einsatz von Computertechnologie in der Literaturwissenschaft, die beiden fundamentalsten Unzul\u00e4nglichkeiten der traditionellen Literaturtheorie zu \u00fcberwinden: Die Unf\u00e4higkeit, individuelle Interpretation auf konsistente empirische Beschreibung der Ph\u00e4nomene innerhalb eines Textes zu st\u00fctzen und die Unm\u00f6glichkeit ausreichend umfassende Corpora in methodisch konsistenter Weise zu analysieren, die n\u00f6tig w\u00e4re, um generelle Aussagen zum Werk eines Autors, zu Epochen oder Genres zu treffen. Diese sollten induktive Schlussfolgerungen statt impressionistsicher Beobachtungen oder normativer Feststellungen sein.<\/p>\n<p><strong>Narratologie<\/strong><\/p>\n<p>Wir sind nun an dem Punkt angelangt, an dem Narratologie ins Spiel kommt. Die exakte Beschreibung der formalen Gestaltung von literarischen Texten ist &#8211; wie dem Leser sicher bewusst sein wird \u2013 prim\u00e4res Ziel des russischen Formalismus und der struktutralistischen Narratologie gewesen, bevor sie ihre Theorien und Konzepte anpassten und verfeinerten. Sie gingen davon aus, dass komplexe semantische und \u00e4sthetische Merkmale literarischer Texte auf ihre formale Gestaltung und Struktur zur\u00fcckgef\u00fchrt werden konnten. Die fr\u00fchen narratologischen Theorien, die der poststrukturalistischen Bewegung vorangingen, sind in eine formalistische Methodik eingebunden und eignen sich darum besonders, um mit computerbasierten Mitteln verfeinert, erforscht und angewendet zu werden. Bei dieser Betrachtung muss \u201ecomputerbasiert\u201c nicht in engerem Sinne als auf ein bestimmtes digitales Verfahren ausgerichtet, verstanden werden, obwohl die Anpassung eines narratologischen Konzepts an digitale Vorgehensweisen meist die Ausrichtung auf eine bestimmte Software einschlie\u00dft. Wichtiger ist hingegen die Reformulierung des Konzeptes als etwas, das digital Verwendung finden kann. Narratologisch interessante textuelle Ph\u00e4nomene sind selten unterhalb der Ebene der Satzeinheiten (oder vielmehr Aussagen) auszumachen. Es kann sich darum nur um Ph\u00e4nomene handeln, die nur dann auftreten, wenn S\u00e4tze (oder Aussagen) aus einem kognitiven Prozess menschlichen Denkens heraus entstehen. Dies ist einer der Gr\u00fcnde, warum Wissenschaftler wie David Herman die Auffassung vertreten, dass Narratologie als Subdom\u00e4ne der Kognitionswissenschaft redefiniert werden sollte. Schlie\u00dflich ist die Konstruktion von Information in Texten, insbesondere die zeitlich geordnete Wiedergabe von Ereignissen in narrativen Texten eine der komplexesten Ann\u00e4herungen, die uns in Bezug auf die Funktionalit\u00e4t menschlicher Informationsverarbeitung in der Realit\u00e4t gelingen kann.<\/p>\n<p>Die Neuorientierung der narratologischen Theorie und Methodologie in Richtung Kognistionswissenschaft zieht eine Reihe signifikanter Konsequenzen nach sich. Prozesse menschlichen Denkens finden nie in einem kontextfreien Umfeld statt. Wenn Narrotologen diese Erkenntnis ernst nehmen, so m\u00fcssen sie einige ihrer basalen, vom Formalismus \u00fcbernommenen, Konzepte \u2013 darunter Funktion, Ereignis und Handlung \u2013 \u00fcberdenken. Tun sie dies, finden sie sich unverz\u00fcglich in einem Boot mir den digitalen Geisteswissenschaftlern wieder. Es gibt also keinen Grund f\u00fcr sie, s\u00e4mtliche formalistische Ans\u00e4tze \u00fcber Bord zu werfen oder aber alleine umzuarbeiten. Skripte, Rahmen und Wissen interagieren mit logischen Allgemeing\u00fcltigkeiten \u2013 das gilt f\u00fcr kognitive Prozesse ebenso wie f\u00fcr narrative Repr\u00e4sentationen. G\u00e4be es diese Analogie nicht, so w\u00e4re es ein absolutes R\u00e4tsel, wie wir zu ann\u00e4hernd gleichen Interpretationen eines identischen narrativen Datenmaterials kommen k\u00f6nnen. Die computerlinguistische Herangehensweise an ein bestimmtes narratologisches Ph\u00e4nomen muss das abstrakte Model eines Ph\u00e4nomens in Beziehung zu einem prozessorientierten Model setzen, welches einbezieht, wie Auspr\u00e4gungen des Ph\u00e4nomens gelesen werden.<\/p>\n<p>Welchen Nutzen zieht nun aber die Narratologie daraus? Holen wir uns noch einmal ins Ged\u00e4chtnis zur\u00fcck, dass es selbst mit den radikalsten strukturalistischen Ans\u00e4tzen nicht gelungen ist, Studien hervorzubringen, in denen ein pr\u00e4zise definiertes methodologisches und taxonomisches System konsequent auf einen ausreichend umfangreichen Korpus narrativer Texte angewendet wird. Propps morphologische und funktionale Analyse 100 russischer M\u00e4rchen scheint das einzige Gegenbeispiel geblieben zu sein. Dieses Buch hat zum Ziel, zu zeigen, dass Computertechnologie die M\u00f6glichkeit bietet, diese L\u00fccke zu schlie\u00dfen. Die praktische Anwendung der hier ausgef\u00fchrten Theorie wird innerhalb dieser Studie zwar auf sechs k\u00fcrzere Narrative beschr\u00e4nkt sein, die empirische Methodologie kann aber ohne weitere Modifikationen auch auf sehr viel umfangreichere Korpora angewendet werden. Die beiden Computerprogramme EventParser (ein Markuptool) und EpiTest (ein Analysetool) wurden speziell f\u00fcr dieses Buch entwickelt und sind f\u00fcr das hier ausgef\u00fchrte Projekt von zentraler Bedeutung. Beide Programme und eine ausf\u00fchrliche Dokumentation sind \u00fcber einen Download verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>Das oben angef\u00fchrte Argument reicht noch nicht aus, um der Art und Weise gerecht zu werden, in der Computerphilologen narratologische Problemstellungen betrachten. Die Relevanz der Computerphilologie entsteht eher durch herausragende methodische Verfahren als durch Empirie. Validit\u00e4t von Hypothesen herzustellen ist eine der gr\u00f6\u00dften Schwierigkeiten innerhalb der Geisteswissenschaften \u2013 ein Nachteil gegen\u00fcber den Naturwissenschaften, in denen Validit\u00e4t durch Experimente nachgewiesen werden kann. In beiden Kontexten ist Validit\u00e4t hingegen nur schwer zu erreichen, wenn es um abstrakte oder hypothetische Ausf\u00fchrungen geht, noch schwieriger wird es, wenn von der fundamentalen Relativit\u00e4t von Beobachtungen die Rede ist, die elementarer Bestandteil von Wahrnehmung und Kognition ist. Auf der anderen Seite sind das Prinzip von Ockhams Rasiermesser und das Einhalten von logischer Konsistenz universale Kriterien, die in jeder wissenschaftlichen Disziplin und auf fast jedes theoretische Konstrukt angewendet werden sollten. Doch es w\u00e4re illusorisch anzunehmen, dass diese Kriterien gerade in den Geisteswissenschaften und vor allem in den Literaturwissenschaften mit Leichtigkeit anzuwenden w\u00e4ren \u2013 die M\u00f6glichkeit auf literaturwissenschaftliche Studien den Popper&#8217;schen Test der Falsifikation anzuwenden geht gen null.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund wird die methodologische Rolle des Computers zu der eines \u201eMeta-Instruments\u201c (Orlandi 2002:53) anstatt zu der eines blo\u00dfen Hilfsmittels. Das bedeutet, dass der Computer uns hilft, eine objektive Laborsituation zu simulieren, in der Ideen \u00fcber die Grundfunktionen narrativer Prozesse entstehen k\u00f6nnen. Algorithmen sind erbarmungslos, wenn es darum geht, offensichtliche Widerspr\u00fcche oder falsch bzw. nicht ausreichend definierten Input ausfindig zu machen. Es bedeutet oft erheblichen Aufwand, narratologische Konzepte in Programmcodes umzuwandeln, der tats\u00e4chlich funktioniert. Doch die Investition von Zeit und Energie werden immer dann belohnt, wenn das Programm Missfunktionen, Abbr\u00fcche oder Infinite Loops produziert, und so auf L\u00fccken in der der Theorie zugrunde liegenden Argumentation hinweist.<\/p>\n<p><strong>Handlung<\/strong><\/p>\n<p>Wie der Titel bereits besagt ist \u201eHandlung\u201c das zentrale narratologische Konzept, welches in dieser Studie behandelt wird. Bereits seit der aristotelischen Poetik haben Forscher versucht herauszufinden, was erz\u00e4hlte Handlung ist, welche Elemente sie enth\u00e4lt und wie wir sie lesen und weitererz\u00e4hlen. Im ersten Teil dieser Studie werden diese Fragen unter philosophischen und narratologischen Gesichtspunkten diskutiert. Anschlie\u00dfend wird eine neue theoretische Definition von \u201eHandlung\u201c aufgestellt. Im zweiten Teil werde ich fr\u00fchere narratologische Definitionen reformulieren und auf den computerphilologischen Kontext anwenden.<\/p>\n<p>Im dritten und letzten Teil werde ich die beispielhafte Analyse eines konkreten literarischen Textes durchf\u00fchren. Aus zwei Gr\u00fcnden habe ich mich f\u00fcr Goethes \u201eUnterhaltungen deutscher Ausgewanderten\u201c von 1795 entschieden. Dieser Novellenzyklus wurde als besonders interessant ausgemacht, gerade weil es so schwierig ist, die Rahmenhandlung und die Einzelhandlungen der verschiedenen Novellen in Koh\u00e4renz zu vereinen. Au\u00dferdem m\u00f6chte ich anhand dieser detaillierten Analyse, die die in den ersten Teilen dieses Buches entwickelten Konzepte nutzt und testet, zeigen, dass die \u201eUnterhaltungen\u201c nicht nur Handlungen beinhalten, sondern, dass es vielmehr um den Diskurs der Narrativit\u00e4t und die Fragen wie wir lesen und erz\u00e4hlen selbst geht. Um dies nachzuweisen, werde ich die computergenerierten Daten unter dem Gesichtspunkt von Goethes Idee der epistemologischen Unterscheidung der Wahrnehmung nat\u00fcrlicher auf der einen und sozialer und \u00e4sthetischer Ph\u00e4nomene auf der anderen Seite betrachten.<\/p>\n<p><a name=\"Table of Contents\"><\/a><strong>Table of Contents<\/strong><\/p>\n<table width=\"643\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<colgroup>\n<col width=\"553\" \/>\n<col width=\"72\" \/> <\/colgroup>\n<tbody>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">List of Tables<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">vii<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">List of Figures<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">vii<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Foreword by Marie-Laure Ryan <\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">ix<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Acknowledgments<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">xv<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Introduction<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">xii<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Part 1 Concepts of Action 1<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">1<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">1.1 Action as Project and Construct<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">3<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">1.2 Action: From Word to Concept<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">29<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">The Etymology of the German Word Handlung<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">29<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Action as a Concept of Poetics<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">31<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Towards a Concept of Aesthetic Action<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">40<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Action I: Singular Agential Activity<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">42<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Action II: Complex (Multi-agential) Sequence of Events<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">45<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Action III: Discursive Meta-Activity<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">45<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">1.3 Philosophical Definitions of Action<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">48<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">The Commonsense Concept of Action<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">48<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Analytical Definitions of Activity and Action<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">49<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Transcendental Definitions of Action<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">57<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">The Constructivist Concept of Action<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">74<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Hegel: The Philosophical Value of Aesthetic Action<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">80<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Conclusions<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">84<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">1.4 The Elements of the Action Construct<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">90<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Lotman\u2019s Definition of the Event<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">91<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Structuralist Approaches: Event, Transformation, Move<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">95<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">The Event as a Modal Change of State<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">103<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">The Event as a Construct of Reception<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">107<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Event, Property and Matter<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">109<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Conditions of an EVENT<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">117<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Class-Homogenous EVENTS<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">119<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Class-Heterogenous EVENTS<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">124<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">The Status of the Translation Rule<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">127<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">World Knowledge and the EVENT<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">129<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Constructing events: An Example<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">131<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">MATTER and FOCUS<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">133<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">STATE OF AFFAIRS and OBJECT<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">133<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Constructing an object EVENT<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">135<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Constructing a discourse EVENT<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">139<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">The EVENT Matrix<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">142<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">The Referential Nature of the EVENT<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">144<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Definitions of the Episode<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">151<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">The Formal Definition of the Episode<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">160<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">The Semiotic Square: A Reappraisal<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">164<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">The EPISODE: From Semiotic to Episodic Square<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">174<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">The EPISODE as a Three-dimensional Construct<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">180<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Part 2 The Computer-Aided Analysis of Narrated Action<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">199<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">2.1 Narratology and Literary Computing<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">201<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Narratology and the Cognitive Sciences<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">207<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">The Limits of Practical Implementation<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">209<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">2.2 The EventParser Program<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">214<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">2.3 Constructing episodes and actions<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">224<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">The Syntagmatic Link<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">226<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">The Ontic Link<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">227<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">The Semantic Link<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">228<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Closure<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">235<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">The episode Matrix<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">235<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">2.4 The EpiTest Program<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">242<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">2.5 Action Potential and action Product<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">248<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">2.6 Practical Analysis Using EpiTest<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">253<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Part 3 An Experiment in Action: Conversations of German Refugees<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">257<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">3.1 Critical Approaches to the Conversations<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">259<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">The Compositional Logic of Goethe\u2019s Conversations<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">264<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Philosophical Discourses in Goethe\u2019s Conversations<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">271<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">3.2 Describing the Conversations<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">275<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">The Isochronous Constructs<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">280<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">The Isochronous and Anisochronous Constructs<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">284<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">3.3 Explaining the Conversations<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">287<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Goethe and the Unfathomability of the Weltbegebenheiten<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">288<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<ul>\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">The Logic of ACTION in the Conversations<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">300<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">3.4 Conclusion<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">303<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">References<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">307<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Author Index<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">329<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"553\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Subject Index<\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"72\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">333<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><a href=\"#back to top\">back to top<\/a><!--:--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230; in English Dieses abgeschlossene Forschungsprojekt ist Gegenstand meines Buches \u2018Computing Action\u2019. Einleitung Inhaltsverzeichnis Einleitung Die folgenden einleitenden Kapitel zeigen einen kurzen Abriss der drei Hauptthemenbereiche dieses Buches \u2013 wie der Titel vermuten l\u00e4sst, sind dies Computing, Narratologie und Handlung. Nach der allgemeinen Betrachtung des Computing folgt die weitere Untersuchung der Pr\u00e4misse, das Abstrakte vor [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1839","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/jcmeister.de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1839","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/jcmeister.de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/jcmeister.de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/jcmeister.de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/jcmeister.de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1839"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/jcmeister.de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1839\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1957,"href":"https:\/\/jcmeister.de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1839\/revisions\/1957"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/jcmeister.de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1839"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}