Veranstaltungs-Archiv

(rückläufig bis 2006)

Sommersemester 2014

Vorlesung:  Unzuverlässiges Erzählen in Text und Film

LV-Nr. 52-203 (T/M) [DSL/DE-V-NdL] [DSL/DE-V3] [DSL/DE-V4b] [DL-M2] [DSL-W] [MUK-V1] 2st. Di 14-16 Phil C (Kernzeit)

In den Texten deutschsprachiger Autoren wie Schnitzler, Musil, Weiß, Perutz oder Kafka findet sich ab der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert mit zunehmender Häufigkeit ein eigentümliches Phänomen:  der Erzähler – genauer: die fiktive Erzählinstanz oder Erzählfigur – widerspricht sich, unterdrückt offensichtlich bekannte Informationen oder wird auf eine andere Weise ihrer Aufgabe als Vermittlungsinstanz nicht mehr in der Weise gerecht, wie wir es von den realistischen Erzählern her gewohnt waren.  Im filmischen Erzählen wurde diese Darstellungstechnik seit den 1990er Jahren insbesondere in den sog. „mind benders“ wie etwa Fight Club (David Fincher, 1999) aufgegriffen, mit filmischen Mitteln inszeniert und dadurch schließlich main stream-fähig gemacht. Auch im deutschen Kino greifen Filme wie Tom Tykwers Lola rennt (1998) oder Michael Hanekes Das weiße Band (2009) auf diese Technik zurück.

In der Erzähltheorie wird dieses Phänomen mit dem Begriff des „unzuverlässigen Erzählers“ bezeichnet. Die Vorlesung wird vor dem Hintergrund einer Erläuterung dieses Konzepts an ausgewählten Erzählwerken und Filmbeispielen diskutieren, wie das unzuverlässige Erzählen funktioniert und – welche Funktion wir ihm möglicherweise  als Indikator zeitgenössischer Bewusstseinslagen zumessen können.

Seminar Ib: Einführung in die Erzählforschung und Narratologie

LV-Nr. 52-222 [DSL/DE-A-NdL] [DSL/DE-A4] [DSL-W] 2st. Di 10-12 Phil 1331

Die literaturwissenschaftliche Theoriebildung zum Phänomen des Erzählens blickt heute auf eine gut einhundertjährige Geschichte zurück. Der Strukturalist Tzvetan Todorov prägte 1969 den Begriff ›Narratologie‹ für eine Wissenschaft vom Erzählen, die sich nach seiner Auffassung ausschließlich mit der formalen Analyse von Erzähltexten befassen sollte. Die Blütezeit dieses sogenannten »harten« oder »klassischen« Strukturalimus währte nicht lange, auch wenn der davon ausgehende methodische Impuls noch heute anhält. Die Narratologie, die Erzähltheorie hat es nie gegeben und gibt es auch heute nicht – wie in jeder lebendigen Wissenschaft konkurrieren verschiedene Modelle, Terminologien und methodische Philosophien. Wie fruchtbar das Ausbrechen aus dem Korsett einer rigiden Systematik und einer nationalphilologischen Theorietradition sein kann, haben die Arbeiten Gérard Genettes gezeigt, der 1972 mit Discours du récit und 1983 mit Noveau discours du récit der Narratologie neue Impulse zu verleihen vermochte. Im Zentrum der von Genette begründeten angewandten Narratologie steht ein pragmatisches Anliegen: Es geht darum, unser Verständnis des Erzähltextes auf das Fundament nachvollziehbarer Textbeobachtungen zu stellen. Dem Beispiel Genettes folgend, werden im Seminar verschiedene Ansätze der Erzähltheorie und Narratologie vorgestellt und systematisch integriert, soweit dies sinnvoll und sachlich gerechtfertigt ist. Verknüpft werden soll dies theoretische Interesse mit einem gattungssystematischen Aspekt: als narratives Genre wird im Zentrum die  (deutschsprachige) Kurzgeschichte stehen, deren Einordnung, Entstehung und erähltechnische Weiterentwicklung vielfältige Anwendungsbeispiel für narratologische Kategorien liefert.

Literatur:

  • Lahn, Silke und Meister, Jan Christoph (Hg.): Einführung in die Erzähltextanalyse, Stuttgart (Metzler): 2013 (2. Auflage)
  • Meyer, Anne-Rose: Die deutschsprachige Kurzgeschichte. Eine Einführung. Berlin (Erich Schmidt Verlag): 2014

Seminar Ia: Einführung in das Studium der Neueren deutschen Literatur

LV-Nr. 52-214  [DSL/DE-E-NdL] [DSL/DE-E3] 2st. Mo 12-14 Phil 1331 (Wahlzeit),

2st. Übung: Mi 16-18 Phil 1306, Phil xx

Das Seminar ist mit der gleichnamigen Ringvorlesung koordiniert und behandelt die grundlegenden literaturwissenschaftlichen Arbeits- und Analysetechniken. Die gattungsdifferenzierende Textanalyse soll anhand von ausgewählten Gedichten aus dem neuen “Arbeitsbuch Lyrik” (hg. von Felsner u.a.), zwei Erzählungen Uwe Timms aus dem Band “Nicht morgen, nicht gestern” sowie Lessings Bürgerlichem Trauerspiel “Emilia Galotti” erarbeitet werden.

Primärliteratur:

  • Uwe Timm, „Nicht morgen, nicht gestern“. dtv 12891
  • G.E.Lessing, „Emilia Galotti. Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen. Anm.: Müller, Jan-Dirk. 102 S. ISBN: 978-3-15-000045-8

Sekundärliteratur:

  • Felsner, Kristin / Helbig, Holger / Manz, Therese: Arbeitsbuch Lyrik. Berlin: Akademie Verlag 2008
  • Lahn, Silke und Meister, Jan Christoph (Hg.): Einführung in die Erzähltextanalyse, Stuttgart (Metzler): 2013 (2. Auflage)
  • Pfister, Manfred: Das Drama. München 1994: Fink (utb 580).

BA-Abschlusskolloquium

LV-Nr. 52-275 & 52-27′ [DSL/DE-AM-NdL] [DSL/DE-AM] 1st. Mo 18-20 Phil 1331 (sieben 2st. Termine)

Das Abschlusskolloquium dient dazu, BA-Studierende in der Examensphase zu unterstützen. Die Bachelorarbeiten sollen im Hinblick auf übergreifende und für alle Teilnehmenden relevante Aspekte wissenschaftlichen Arbeitens (z.B. Themenfindung, Umgang mit Forschung und Methoden) begleitet werden. Alle Abschlussprojekte werden durch Kurzvorträge präsentiert und gemeinsam diskutiert. Ferner werden allgemeine Fragen der Abschlussphase besprochen, wie z.B. Zeitmanagement und – bei AbsolventInnen des BA-Studiengangs “Deutsche Sprache und Literatur” – Vorbereitung der mündlichen Prüfung.

Das Kolloquium findet an sieben aufeinander folgenden Terminen in der ersten Semesterhälfte jeweils 2st. statt und richtet sich an AbsolventInnen der BA-Studiengänge “Deutsche Sprache und Literatur” und “Deutsch”.

Interessierte Studierende der alten Lehramts- und Magister-Studiengänge bitte ich um persönliche Anmeldung.

Termine: 7.4., 14.4., 21.4., 28.4., 5.5., 12.5., 19.5.2014

Doktorandenkolloquium

LV-Nr. 52-272 , 1st. Di 18-20 Phil 1306 (14tgl.)

In meinem DoktorandInnenkolloquium werden aktuelle und neue Promotionsvorhaben diskutiert, die im Wesentlichen zum Feld der Narratologie zählen. Für einen aktuellen Überblicke der Vorhaben siehe http://jcmeister.de/team/doktorandinnen/

Die Teilnahme am Kolloquium ist grundsätzlich den von mir betreuten KandidatInnen vorbehalten; auf Anfrage und in begründeten Fällen können jedoch auch externe Interessenten zu einzelnen Terminen hinzukommen. Bitte nehmen Sie ggf. per E-Mail mit mir Kontakt auf.

 

Wintersemester 2013-2014

Seminar II: Zur Tradition des phantastischen Erzählens: E.T.A. Hoffmann, Gustav Meyrink, Herbert Rosendorfer- LV-Nr. 52-248

Module: [DSL/DE-V-NdL] [DSL/DE-V3] [DL-M8]

Montags 16:15 – 17:45, Phil 1373

Als Herbert Rosendorfer 1969 seinen (vierten) Roman „Der Ruinenbaumeister“ publizierte, schrieb Martin Gregor-Dellin in „Die Zeit“: „Rosendorfer stammt aus der Familie eines E.T.A. Hoffmann oder Jean Paul, und damit sind wir mitten in einer Welt geistvoller Ungereimtheiten.“ – Zwei Aspekte dieser Kurzcharakterisierung sollen in dem Seminar verhandelt und auf ausgewählte Texte von Hoffmann („Die Serapionsbrüder“), Gustav Meyrink („Der Golem“) und Herbert Rosendorfer („Der Ruinenbaumeister“, „Großes Solo für Anton“, „Die Kaktusfrau“)  bezogen werden:  Erstens wird es um die Frage der erzähltheoretischen Definition des phantastischen Erzählens gehen; zweitens um die ästhetische Funktion der „geistvollen Ungereimtheiten“, die das Genre zu kennzeichnen scheinen.

Vorausgesetzt werden bei dem Seminar die narratologischen Grundkenntnisse, die in dem Lehrbuch „Einführung in die Erzähltextanalyse“ (Silke Lahn und Jan Christoph Meister, Stuttgart/Weimar [Metzler] 2008 bzw. 2013) vermittelt werden.

Seminar II:  Hip-Hop, Pop und Hamburger Schule – Literaturformen der Gegenwart –  LV-Nr. 52-256

Module: [DSL/DE-V-NdL] [DSL/DE-V3] [DL-M13]

Dienstags 10:15 – 11:45, Phil 1331

Deutschsprachige Texte des anspruchsvolleren, sozialkritischen sog. Conscious Rap und Conscious Hip-Hop deuten auf ein Wiederaufleben politischer Themen in einer musikalischen Sparte der modernen populären Gegenwartskunst. Demgegenüber scheinen die literarischen Genres der sog. zweiten und dritten Popliteratur (Christian Kracht, Benjamin Stuckrad-Barre etc.) oder die der Hamburger Schule (u.a. Rocko Schamoni) das Politische als Thema weitgehend auszublenden.  Das Seminar wird anhand einer Auswahl von Songtexten und drei Büchern von Kracht (Faserland, Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten) und Schamoni Sternstunden der Bedeutungslosigkeit) und unter Einbeziehung von Rezensionen und Sekundärtexten untersuchen, ob sich hier tatsächlich zwei unterschiedliche ‚Literaturformen der Gegenwart‘ ausmachen lassen: eine politisch orientierte, liedhafte im Hip-Hop und eine apolitisch-narzisstische in der Erzählliteratur „hipper“ Autoren der Gegenwart.

Masterseminar: Erzählen als anthropologische Universalie: Narratologische und philosophische Begründungen der menschlichen Erzählkompetenz – LV-Nr. 52-265

Module:  [DL-M2][DL-M8][DL-M10][DL-M13][DL-M14][MW-M7]

Dienstags 14:15 – 15:45, Phil 1373

Die These vom „Erzählen als anthropologische Universalie“ ist spätestens seit dem Aufkommen der Narratologie in den 1960er Jahren immer wieder thematisiert worden; spätestens seit dem sog. narrative turn in den 1990e Jahren wird sie als mehr oder weniger selbstevident gehandelt. In der deutschsprachigen Literaturwissenschaft ist sie zuletzt u.a. von Alfred Koschorke in seinem Buch „Wahrheit und Erfindung. Grundzüge einer Allgemeinen Erzähltheorie“ (2012) diskutiert worden. Nach wie vor bedeutsam ist allerdings der 2004 von Galen Strawson formulierte Einwurf „Against Narrativity“: er stellt die unhintergehbar ‚narrative‘ Verfassung des menschlichen Denkens und unserer Kulturen, die immer wieder behauptet wird, grundsätzlich in Frage. – Das Seminar wird diese beiden konträren Grundpositionen auf der Basis einer intensiven Auseinandersetzung mit ausgewählten Texten diskutieren. Es setzt dabei eine solide Kenntnis der kanonischen narratologischen  Konzepte und Begriffe voraus, die in dem Lehrbuch „Einführung in die Erzähltextanalyse“ (Silke Lahn und Jan Christoph Meister, Stuttgart/Weimar [Metzler] 2008 bzw. 2013) vermittelt werden.

 

DoktorandInnenkolloquium zu aktuellen Promotionsvorhaben 1st. (14tgl.) – LV-Nr. 52-272

Sommersemester 2013

‘Digital Humanities’ oder vom Einzug der Maschine in die Geisteswissenschaften. Eine Einführung

Vorlesung / Vorl.Nr. 52-204

(T/M) [DSL-V3] [DE-V3] [DSL-V4b] [DE-V4b] [DL-M2] [DSL-W] [MUK-V1]
2st. Di 16-18 Phil B (Kernzeit)

Digitale Medien und Technologien sind heutzutage ein selbstverständlicher Bestandteil unserer privaten wie beruflichen Alltagspraxis. Allerdings bleiben wir dabei in den meisten Fällen bloße ‚User‘, das heißt: Anwender von Geräten (Smartphones, Tablets, Notebooks etc.) und Nutzer von Informationsinfrastrukturen (Internet, Datenbanken, Social Media). Wir verwenden Vorhandenes je nach Bedarf und Funktionalität – aber was eigentlich unsere Bedarfe sind und welche Funktionen wir jeweils benötigen, darüber haben zuvor bereits die Systementwickler und Ingenieure entschieden, die uns bei unserer Praxis beobachtet haben.  Zumeist ist das, was dabei dann am Ende herauskommt, eigentlich nur eine Emulation – eine Nachbildung – traditioneller Verfahrensweisen: alter Wein in neuen Schläuchen. Dafür allerdings hip und in HD!

Auf analoge Weise hat sich während der letzten 20 auch im Alltag der Geisteswissenschaften die Nutzung digitaler Medien und Technologien etabliert: selten zielgerichtet und als eine bewusst geplante methodische Innovation, sondern eher als eine schrittweise Emulation traditioneller Praxis mit neuen technischen Mitteln. Die Vorlesung wird deshalb  zunächst  einen Überblick über die digitalen Technologien und Verfahren geben, die heute in unterschiedlichen geisteswissenschaftlichen Disziplinen wie Archeologie, Sprachwissenschaften, Kunstgeschichte, Medienwissenschaften, Literaturwissenschaften, Musikwissenschaften etc. zum Einsatz kommen. Neben dieser Bestandsaufnahme und der Präsentation von Beispielanwendungen soll jedoch vor allen Dingen die Frage nach dem methodologischen und konzeptionellen Zugewinn thematisiert werden, den das neue Methodenparadigma der sog. Digital Humanities birgt oder bergen könnte.  Zwei Thesen stehen dabei im Hintergrund: erstens, die Geisteswissenschaften sollten sich das neue Paradigma kritischer und selbstbewusster aneignen – Innovation, nicht Emulation traditioneller Praxis ist gefordert. Zweitens, der eigentlich Effekt des „Einzugs der Maschine in die Geisteswissenschaften“ ist konzeptioneller Natur: digitale Medien und Technologien, wenn sie reflektiert angewandt werden, erlauben uns die Bearbeitung von grundsätzlich neuen Forschungsfragen und eine neue Form des geisteswissenschaftlichen Forschens, die stärker als bisher auf Teamwork und Empirie setzt.

Modelle des Erzählens: die Formalisierung menschlicher Erzählkompetenz von der Narratologie bis zur Künstlichen Intelligenz

Seminar II / Vorl.Nr. 52-265

[DL-M8] [DL-M9] [DL-M16]
2st. Mo 12-14 Phil 1203                          Bernhard Fisseni, Jan Christoph Meister

– Veranstaltung fällt leider aus! –

DoktorandInnenkolloquium zu aktuellen Promotionsvorhaben

Kolloquium / Vorl.Nr. 52-272

1st. Mo 16-18 Phil 1214 (14tgl.)

In meinem DoktorandInnenkolloquium werden aktuelle und neue Promotionsvorhaben diskutiert, die im Wesentlichen zum Feld der Narratologie zählen. Für einen aktuellen Überblicke der Vorhaben siehe http://jcmeister.de/team/doktorandinnen/

Die Teilnahme am Kolloquium ist grundsätzlich den von mir betreuten KandidatInnen vorbehalten; auf Anfrage und in begründeten Fällen können jedoch auch externe Interessenten zu einzelnen Terminen hinzukommen. Bitte nehmen Sie ggf. per E-Mail mit mir Kontakt auf.

BA-Abschlusskolloquium

[DSL-AM]

Kolloquium / Vorl.Nr. 52-275 oder 52-276

Vorl.Nr. 52-275: Di 18-20 Phil 1331 (sieben 2st. Termine)

Vorl.Nr. 52-276: Mo 12-14 Phil 1203 (sieben 2st. Termine)

Das Abschlusskolloquium dient dazu, BA-Studierende in der Examensphase zu unterstützen. Die Bachelorarbeiten sollen im Hinblick auf übergreifende und für alle Teilnehmenden relevante Aspekte wissenschaftlichen Arbeitens (z.B. Themenfindung, Umgang mit Forschung und Methoden) begleitet werden. Alle Abschlussprojekte werden durch Kurzvorträge präsentiert und gemeinsam diskutiert. Ferner werden allgemeine Fragen der Abschlussphase besprochen, wie z.B. Zeitmanagement und – bei AbsolventInnen des BA-Studiengangs “Deutsche Sprache und Literatur” – Vorbereitung der mündlichen Prüfung.

Das Kolloquium findet an sieben aufeinander folgenden Terminen in der ersten Semesterhälfte jeweils 2st. statt und richtet sich an AbsolventInnen der BA-Studiengänge “Deutsche Sprache und Literatur” und “Deutsch”.

Interessierte Studierende der alten Lehramts- und Magister-Studiengänge bitte ich um persönliche Anmeldung.

Termine:

Vorl.Nr. 52-275: Di 18-20 Phil 1331  –  9.4., 16.4., 23.4., 30.4., 7.5., 14.5., 28.5.2013

Vorl.Nr. 52-276: Mo 12-14 Phil 1203  –  abweichend: Dienstag 9.4., 18-20 Uhr in Phil 1331; danach Montags 17.4., 24.4., 1.5., 8.5., 15.5., 29.5.2013


Wintersemester 2012/2013

Vorlesungen

52-200
Ringvorlesung: Einführung in das Studium der Neueren deutschen Literatur
[DSL-E3] [DE-E3] [DSL-W]
2st. Di 16-18 Phil A (Kernzeit)
Koordination: Harry Fröhlich
Vorlesungstermine am 30.10., 4.12. und 11.12.2012

52-205
Unzuverlässiges Erzählen in Text und Film (T/M)
[DSL-V3] [DE-V3] [DSL-V4] [DE-V4] [DL-M2] [DSL-W] [MUK-V1]
2st. Di 10-12 ESA West, Raum 221

Seminar Ib

52-220
“Jenseits von Afrika”: Afrikabilder in der deutschen Literatur (IntLit)
[DSL-A7] [DE-A7] [DSL-A13] [DE-A13]
(Projektseminar) (in Verbindung mit Begleitseminar 52-221)
2st. Mo 10-12 Phil 1373

52-221
Afrikabilder in deutschen Literaturverfilmungen (IntLit)
[DSL-A7] [DE-A7] [DSL-A13] [DE-A13]
(Begleitseminar) (in Verbindung mit Projektseminar 52-220)
2st. Mo 12-14 Phil 1373 (+ Sichttermin Do 12-14 Kino)

Sommer 2012

Typ / Vorlesungsnummer DSL Modul Titel Ort und Zeit
Ringvorlesung

52-200

(Einzeltermine)

E3 Einführung in die Literaturwissenschaft

(einzelne Vorlesungstermine: 17.04., 05.06., 12.06.12)

Dienstags

16 -18

Phil A

Seminar II (mit Evelyn Gius)

52 – 245

DSL-V3

DE-V3

DL-M3

DL-M8

Denken, Fühlen, Wahrnehmen: zur historischen Genese von Erzählverfahen zur Darstellung innerpsychischer Prozesse. Am Beispiel eines Korpus deutsschprachiger Erzähltexte vor 1900 Montags

10 – 12

Phil 1331

Übung zum Seminar II

52-245 a

DSL-V3

DE-V3

DL-M3

DL-M8

Übung zu 52-245 Montags

12 – 14

Phil 465

Winter 2011/2012

Typ / Vorlesungsnummer DSL Modul Titel Ort und Zeit
Ringvorlesung

52-200

(Einzeltermine)

E3 Einführung in die Literaturwissenschaft

(einzelne Vorlesungstermine)

Dienstags

16 -18

Phil A

Seminar Ia

52-215

DSL-V3

DE-V3

DL-M2

DSL-W

Einführung in das Studium der Neueren deutschen Literatur (gemeinsam mit Silke Lahn) Dienstags

10 – 12

Phil 1331

Seminar II

52-258

DSL-V3

DE-V3

DL-M3

DL-M8

Uwe Timms ‘historische Romane’ Montags

10 – 12

Phil 1331

Seminar II

52-258a

DL-M3 Computerphilologische Studien zu Uwe Timms Romanen Montags

12 – 14

Phil 465

Seminar II

52-266

DSL-V4

DE-V4

DL-M8

DL-M13

Transmediale Fiktionstheorie (mit Jan-Noel Thon) Montags

16 – 18

Phil 1203

Abschlusskolloquium

52-277

 DL-M20 MA-Abschlusskolloquium

18.10. (1h), 25.10., 8.11, 10.01.2012

Blocktermine

16 – 18

Phil 1373

Sommer 2011

Typ / Vorlesungsnummer DSL Modul Titel Ort und Zeit
Ringvorlesung

52-200

(Einzeltermine)

E3 Einführung in die Literaturwissenschaft

(einzelne Vorlesungstermine)

Dienstags

16 -18

Phil A

Vorlesung

52-205

DSL-V3

DE-V3

DL-M2

DSL-W

“Unzuverlässiges Erzählen”: zur Genese eines Epochenphänomens in der deutschsprachigen  Erzählkunst um 1900 Montags

16 – 18

Phil A

Seminar II

52-255

DSL-V3

DE-V3

DL-M3

DL-M8

Das Romanwerk von Leo Perutz: Thematische und erzähltechnische Dimensionen Montags

10 – 12

Phil 1331

Seminar II

52-255a

DL-M3 Computerphilologische Studien zu Werkkonstanten und Werkentwicklung im Romanwerk von Leo  Perutz Montags

12 – 14

Phil 465

Abschlusskolloquium

52-276

MA-Abschlusskolloquium 14-tägig Dienstags

18 – 20

Phil 1373

Winter 2010/2011

Typ / Vorlesungsnummer DSL Modul Titel Ort und Zeit
Ringvorlesung

52-200

(Einzeltermine)

E3 Einführung in die Literaturwissenschaft

(einzelne Vorlesungstermine)

Dienstags

16 -18

Phil A

Seminar Ia

52-216

DSL -E3 Einführung in das Studium der  Neueren deutschen Literatur Donnerstags

14 – 16

Phil 1331

Seminar II

52-257

DSL – V3

DE – V3

DL-M3, M8

Arthur Schnitzlers Erzählkunst: Thematische und erzähltechnische Dimensionen Montags

10 – 12

Phil 1331

Seminar II

52-257a

[DL-M3] Übung zu 52-257: Computerphilologische Studien zu Werkkonstanten und Werkentwicklung  in Schnitzlers Novellistik Montags

12 – 14

Phil 465

Seminar II

52-252

Für und wider eine “ästhetische Erziehung des Menschen”: Goethes  “Unterhaltungen Deutscher Ausgewanderten” und “Hermann und Dorothea” im  Zusammenhang der „Horen“-Korrespondenz mit Schiller Donnerstags

10 – 12

Phil 1331

Sommer 2010

Forschungsfreisemester

Winter 2009/2010

Typ / Vorlesungsnummer DSL Modul Titel Ort und Zeit
Ringvorlesung

52-200

(Einzeltermine)

E3 Einführung in die Literaturwissenschaft

(einzelne Vorlesungstermine)

Dienstags

16 -18

Phil D

Seminar II

52-244

DSL -V3

DE – V3

DL – M10

Theorie und Praxis des “Creative Writing” Dienstags

10 – 12

Phil 1373

Seminar II

52-252

DSL – V3

DE – V3

DL-M3, M8

E.T.A. Hoffmanns Romane im Bezug zu klassischen und romantischen Literaturtheorien Montags

10 – 12

Phil 1331

Seminar II

52-252a

[DL-M3] Übung zu 52-252: Computerphilologische Analysen zu E.T.A. Hoffmanns Romanen Montags

12 – 14

Phil 465

Sommer 2009

Typ / Vorlesungsnummer DSL Modul Titel Ort und Zeit
Ringvorlesung

52-200

(Koordinator)

E3 Einführung in die Literaturwissenschaft

Projektraum

Montags

14 -16

Phil A

Seminar Ia

52-216

E3 Einführung in das Studium der Neueren deutschen Literaturwissenschaft

Projektraum

Dienstags

10 – 12

Phil 1331

Seminar Ib

52-224

DSL – A4

DE – A4

Grundlagen der Erzählforschung: Theorie und Analyse des Erzählens

Projektraum

Montags

10 – 12

Phil 1331

Seminar II

52-253

DSL -V3

DE – V3

DL – M3, M8

Theorien der Perspektivierung

Projektraum

Dienstags

14 – 16

Phil 1373

Seminar II

52-253a

[DSL-V3] [DL-M8] Übung im Modul DL-M3 zu 52-253: Computergestützte Erzähltextanalyse Dienstags

16 – 18

Phil 465

Winter 2008/2009

Typ / Vorlesungsnummer DSL Modul Titel Ort und Zeit
Ringvorlesung

52-200

(Koordinator)

E3 Einführung in die Literaturwissenschaft

Link zum Projektraum

Montags

14 -16

Phil A

Seminar Ib

52-220

DSL – A7

DE – A7

MUK – A4/1

Hörbücher: vom literarischen Original zum digitalen Produkt

(Projektseminar, nur in Verbindung mit Begleitsem. 52-221)

Link zum Projektraum

Montags

10 – 12

Phil 1373

Seminar Ib

Begleitseminar

52-221

DSL -V3 Hörbuchproduktion in der Praxis

(nur in Verbindung mit Sem. 52-220)

Dienstags

10 – 12

Phil 1331

Seminar II

52-258

[DSL-V3] [DL-M8] Die Lehrjahre des Kater Murr. E.T.A. Hoffmanns Parodie auf Goethes “Wilhelm Meister”

Link zum Projektraum

Dienstags

14 – 16

Phil 1373

Kolloquium

52-275

BA-Abschlusskolloquium

Sitzungstermine: 21.10, 28.10, 11.11., 25.11, 9.12.,13.01.09, 20.01.09

Link zum Projektraum

Dienstags

18 – 20

Phil 1373

Sommer 2008

Typ / Vorlesungsnummer DSL Modul Titel Ort und Zeit
Ringvorlesung

52-200

(Koordinator)

E3 Einführung in die Literaturwissenschaft

Link zum Projektraum

Montags

14 -16

Phil A

Seminar Ia

52-213

DSL – E3

DE – E3

Einführung in das Studium der Neueren deutschen Literatur

Link zum Projektraum

Dienstags

10-12

Phil 1331

Seminar II

52-258

DSL -V3 Erzählen als Prozess: Untersuchungen zur narrativen Rezeptionsdynamik am Beispiel von Erzähltexten von B. Traven und Leo Perutz

Link zum Projektraum

Montags

12-14

Phil 1331

Kolloquium

52-265

BA-Abschlusskolloquium

(zusammen mit Prof. Claudia Benthien)

Sitzungstermine: 01.04., 08.04., 15.04., 22.04., 29.04., 06.05., 20.05.08

Link zum Projektraum

Dienstags

12-13

Phil 1373

Winter 2007/2008

Typ / Vorlesungsnummer DSL Modul Titel Ort und Zeit
Ringvorlesung

07.200

(Koordinator)

E3 Einführung in die Literaturwissenschaft

Link zum Projektraum

Montags

14 -16

Phil A

Seminar Ib

07.220

Projektseminar

A7, A13 Dichtung in Theorie und Praxis: Uwe Timms Rom ane “Heißer Sommer” und  “Johannisnacht” und seine ‘Poetik des Alltags’

(in Verbindung mit LV-Nr. 07.221)Link zum Projektraum

Montags

10-12

Phil 708

Seminar Ib

07.221

Begleitseminar

A7, A13 Fallstudien zu Uwe Timms (auto)biographischen Erzählungen “Der Freund und der Fremde” und “Am Beispiel meines Bruders”

(in Verbindung mit LV-Nr. 07.220)Link zum Projektraum

Mittwochs

10-12

Phil 708

Seminar II

07.245

Theorien des Erzählens: Literarische und mediale Konzepte im Vergleich

Link zum Projektraum

Dienstags

12-14

Phil 1373

Seminar II

07.246

V3, V4

MUK V1

Literaturwissen im Netz: Wissens- und Literaturkonzepte von Autoren- und Literaturportalen

Link zum Projektraum

Dienstags

8-10

Phil 256/258

Sommer 2007

Typ Modul Titel SWS
Ringvorlesung

(Koordinator)

E3 „Einführung in die LitWiss“ 2
Seminar Ia E3 „Einführung in die Literaturwissenschaft“ 4
Seminar II V4 „Das Hörbuch: Renaissance oder Schwundform des Erzählens?“ 2
Seminar II V3 „Theorien des Erzählens. Am Beispiel zeitgenössischer Romane (Uwe Johnson, Uwe Timm, Daniel Kehrbach) – Blended Learning Seminar unter Einbeziehung des E-Kurses NarrNetz 2
Begleitseminar zum Seminar II „Theorien des Erzählens“ V3 „Angewandte Erzähltheorie:  computergestütze Narrationsanalyse“ 2

Winter 2006/2007

Seminar Ib:  Do 10-12 Phil 708

Close reading(s)“: Sprachsensibilität in fiktionalen und autobiographischen Texten Uwe TimmsProjektraum

Seminar II: Do 16-18 Phil 1331

Zur Notwendigkeit der Narration: ästhetische, philosophische und narratologische Theorien des Erzählens –  Projektraum

Oberseminar: Mi 10 – 12 Phil 1304

Computergestützte Textanalyse und –Modellierung – Projektraum

Seminar II: Mi 14-16 Phil 1331

Narrationstheorien interdisziplinär – Projektraum

Sommer 2006 (LMU, München)

Hauptseminar “Uwe Timms ‘Ästhetik des Alltags’ und sein Romanwerk” (Di 9-11)
Hauptseminar “Goethes ‘Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten’: eine ästhetische Versuchsreihe” (Mi 9-11)
Hauptseminar “Digitalisieren, Annotieren, Modellieren: Humanities Computing und der literarische Text” (Do 9-11)
Hauptseminar “Zeit und Text: der Temporalitätseffekt” (Do 13-15)
Kolloquium zum Hauptseminar:  “Temporalität im literarischen Text: vom Tagging zum Modellieren” (Do 17-18)